Kegeltour Hamburg 2016

Anreise: Die Fahrt als Vorgeschmack (10.09.2016)

Schon die Zugfahrt nach Hamburg war ein Erlebnis für sich. Unser Abteil teilten wir uns mit gefühlt zehn anderen Clubs, Fußballvereinen und Junggesellenabschieden, und die Stimmung war entsprechend. Wir haben das Bordbistro der Deutschen Bahn ernsthaft auf die Probe gestellt. Am Ende war es leergetrunken, und wir fragen uns bis heute, ob die Bahn danach nachliefern musste. Wer hier mitgezählt hat, gewinnt keinen Pokal, aber unsere Hochachtung.

Ankunft und Check-in

In Hamburg angekommen, haben wir uns erst mal bei einem ordentlichen Essen gestärkt, denn auf nüchternen Magen lässt sich der Kiez bekanntlich nicht erobern. Danach ging es ins Hotel SUPERBUDE in St. Pauli. Dort haben wir uns kurz eingerichtet und Kräfte gesammelt, denn der Abend würde noch lang werden.

Kiez-Rundführung

Am Abend stand eine Rundführung über den Kiez auf dem Programm. Wir haben uns über die Reeperbahn führen lassen und dabei allerhand über St. Pauli gelernt. Natürlich durfte ein Besuch in der Ritze nicht fehlen, der legendären Kneipe mit dem Boxring im Keller. Zum Glück blieb es bei Zuschauen, denn Kegler sind geübter im Kugelwerfen als im Boxen. Auch die Herbertstraße stand auf dem Rundgang. Wir sind selbstverständlich nur durchgegangen, aus rein kulturellem Interesse und mit Blick geradeaus. Den Abend ließen wir schließlich in einem Club auf der Reeperbahn ausklingen. Dort stieg die Party des Jahres, und die Tanzfläche hat uns lange nicht mehr losgelassen.

Hafenrundfahrt (11.09.2016)

Nach einer kurzen Nacht und einem stärkenden Snack trafen wir uns an den Landungsbrücken zur Hafenrundfahrt. Hamburg zeigte sich von seiner schönsten Seite, mit Kränen, Containerschiffen und Elbphilharmonie-Baustelle. Leider haben einige Kegelbrüder davon nicht allzu viel mitbekommen, denn sie nutzten die Fahrt für ein ausgiebiges Nickerchen an Bord. Die Möwen hatten ihren Spaß, der Kapitän vermutlich auch.

Ausklang am Sandstrand

Zum Abschluss ging es in eine Cocktailbar mit Sandstrand direkt an den Landungsbrücken. Mit den Füßen im Sand und einem Cocktail in der Hand ließen wir das Wochenende entspannt ausklingen. Danach ging es mit dem Zug zurück nach Hause, diesmal deutlich ruhiger als auf der Hinfahrt.

Fazit

Hamburg war ein voller Erfolg: viel gelacht, viel erlebt und ein Bordbistro, das uns wohl nie vergessen wird. Hamburg, wir kommen wieder. Gut Holz!