Kegeltour Sölden 2023

Anreise: Endlich wieder Tour (16.01.2023)

Corona hat unseren Tourkalender ordentlich durcheinandergewirbelt, doch im Januar 2023 war es endlich so weit: Skiurlaub in Sölden. Mit sieben Kegelbrüdern machten wir uns auf den Weg in die Berge. Das Niveau war dabei bunt gemischt. Einige konnten schon Ski oder Snowboard fahren, andere hatten bisher nur davon gehört.

Einkauf, Equipment und der erste Kasten

Kaum angekommen, wurde erst mal für die Woche eingekauft: Lebensmittel und natürlich Bier. Danach ging es zum Ausrüstungsverleih, wo vor allem viel zu enge Schuhe auf uns warteten. Die Verhandlungen übernahm Mr. Krabs persönlich (kleiner Insider). In der Ferienwohnung in Zwieselstein wurde das Bier gleich geöffnet, und zwei Kästen waren schneller weg, als wir „Prost” sagen konnten. Der Vermieter, der uns die Wohnung übergab, trank sogar noch drei Bier mit uns, bevor er sich wieder verabschiedete.

Italienisch mit Feuer

Am Abend kehrten wir bei einem Italiener ein. Die Pizza und Pasta waren sehr lecker, teilweise aber auch sehr scharf (wirklich sehr scharf!). Anschließend stand natürlich Après-Ski auf dem Programm, obwohl wir noch gar nicht Ski gefahren waren. Wir wollten einfach nichts verpassen.

Auf der Piste

Am nächsten Morgen ging es früh auf den Berg, um die ersten Pistenkilometer abzureißen. Nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten konnten sich so gut wie alle mehr als fünf Minuten auf den Brettern halten, was wir als echten Fortschritt feierten. Zwischendurch gab es immer mal wieder ein verdientes Bier oder ein isotonisches Radler. Abends folgte nach dem Essen wieder die Après-Ski-Bar, das war ja klar.

Frühaufsteher und Langschläfer

In den folgenden Tagen lief es ähnlich ab: Eine Gruppe war schon sehr früh unterwegs, um die ersten Sonnenstrahlen auf der Piste einzufangen. Die Langschläfer machten sich gemütlich gegen 10 oder 11 Uhr auf den Berg, tranken erst mal ein Bier und kehrten dann zum Mittagstisch ein. Ein bisschen Ski gefahren sind sie natürlich auch. Abends traf man sich wieder, fleißig und wohlverdient, im Après-Ski.

Kleiner Musiktipp am Rande

Gewisse bekannte Après-Ski- und Malle-Künstler sollten lieber niemals ohne Playback singen, das war schrecklich. Die Niederländer und Engländer im Publikum haben es immerhin gefeiert.

Highlight: Nachtrodeln

An einem Abend fuhren wir die beleuchtete Rodelstrecke hinunter, und das war ein echtes Highlight. Dass dabei alle heil unten angekommen sind, grenzt an ein Wunder. Wir hatten den Spaß unseres Lebens, zumindest die meisten.

Heimreise

Nach einer erfolgreichen Woche mit vielen blauen Flecken, viel Bier und Williams Birne ging es am Sonntag wieder nach Hause.

Fazit

Sölden war ein voller Erfolg: viel gelacht, einiges gelernt und kaum einer, der noch auf dem Berg liegt. Gut Holz!